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  • Juliane

Worauf sollte ich achten, dass mein Hochzeitsvideo perfekt wird?

In diesem Beitrag geht es um ein allgemeineres Thema in der Hochzeitsvideografie. Nämlich darum, worauf Brautpaare im Vorfeld achten können, um das Bestmögliche aus ihrem Hochzeitsvideo herauszuholen! Denn genau das wollen ja beide Seiten – sowohl der Videograf, als auch das Brautpaar... einen Film und damit Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen...

Nicht alle dieser Punkte sind automatisch ein Muss. Ich schreibe lediglich über Möglichkeiten, um den Ablauf zu optimieren. Jedem Brautpaar ist natürlich selbst überlassen, ob und was er bei seiner Planung beachten möchte.

  1. Vorstellungen kommunizieren

  2. Mit dem Getting Ready beginnen

  3. Accessoires für Detailaufnahmen bereit halten

  4. Pfarrer/Priester oder Traurednern Bescheid sagen

  5. Wege für Foto- und Videografen einplanen

  6. Authentisch sein! ♡

1. Vorstellungen kommunizieren


Ich starte mit einem sehr wichtigen Punkt. Kommuniziert dem Videografen eure Vorstellungen und Wünsche. Ihr habt ein Hochzeitsvideo oder Szenen daraus bei YouTube gesehen, die euch super gut gefallen? Zeigt sie ihm. Der Videograf ist dafür da, EUER Video zu erstellen. Er wird versuchen, alle Wünsche von euch bestmöglich umzusetzen. Natürlich hat jeder Videograf seinen eigenen Stil, den er beibehalten möchte. Der sollte euch daher auf jeden Fall gefallen.


2. Mit dem Getting Ready beginnen


Der Bräutigam beim Anziehen seiner Fliege. Ich halte den Moment im Spiegel fest. Foto von Twinsoul Photography

Euer Hochzeitsvideo soll im Optimalfall den ganzen Tag eurer Hochzeit widerspiegeln. Und der fängt nun mal mit dem Getting Ready an. Ich bin immer wieder begeistert, wie unterschiedlich die Stimmung der Brautpaare dann ist. Von absoluter Tiefenentspannung bis zu vorfreudiger Nervosität. Aber genau diese Stimmung beinhaltet so viele Emotionen, dass diese unbedingt eingefangen werden sollten. Abgesehen davon, lassen sich beim Getting Ready unglaublich schöne Detailaufnahmen machen, aber dazu komme ich später noch.

Wenn es euch möglich ist, plant euren Tag so, dass Braut und Bräutigam nicht allzu weit voneinander entfernt sind, während sie sich für die Hochzeit rausputzen. Etwa die Braut zuhause, der Bräutigam in der Nähe bei Verwandten, oder in unterschiedlichen Hotelzimmern. Dann können sowohl von Braut als auch vom Bräutigam Aufnahmen gemacht werden.

3. Accessoires für Detailaufnahmen bereit halten

Wie gerade schon angesprochen, machen Detailaufnahmen einen Hochzeitsfilm erst so richtig spannend und "kinoreif". Wenn geplant ist, dass das Getting Ready von Braut UND Bräutigam gefilmt wird, können gerne beide ihre Accessoires bereit halten. Das können zum Beispiel der Hochzeitsschmuck, das Lieblingsparfum, Manschettenknöpfe, ... sein. (Unten findet ihr eine Liste mit weiteren Ideen.) Diese werden dann von mir schön drappiert und abgefilmt.

Denkt bitte außerdem daran, dass die Eheringe und Ringkissen in Reichweite sind und sie nicht der Trauzeuge in seiner Jackettasche irgendwo herumträgt. Gleiches gilt für den Brautstrauß.

Eine weitere schöne Idee ist, Kleiderbügel mit den Aufschriften "Braut" und "Bräutigam" zu besorgen. Das macht auf den Aufnahmen selbstverständlich mehr her, als ein Plastikbügel vom Brautmodenladen.

Hier ist eine kleine Liste an Ideen für Accessoires, die sich für Detailaufnahmen gut eignen:

  • euer Hochzeitsschmuck, Haarschmuck

  • Manschettenknöpfe

  • Krawatte/Fliege

  • Strumpfband

  • (Lieblings-)Parfum

  • die Eheringe mit Ringkissen

  • Brautstrauß

  • Ansteckblume

  • eine eurer Einladungen

  • Kleiderbügel "Braut" und "Bräutigam"


4. Pfarrer/Priester oder Traurednern Bescheid sagen


Genauso wie der Videograf und der Fotograf sind auch Pfarrer und Trauredner wegen EUCH da. Daher sollten sie euren Wunsch, von der Kamera begleitet zu werden, akzeptieren. Wenn ihr frühstmöglich kommuniziert, dass Video- und/oder Fotograf während der Trauung unauffällig um den Ort des Geschehens schleicht, sollte keiner etwas dagegen haben. Manchmal kommt es aber vor, dass vor allem Pfarrer oder Priester, etwas altmodisch sind und im Gottesdienst nicht gestört werden wollen – auch wenn wirklich unauffällig gefilmt oder fotografiert wird. Diese Erfahrung musste ich leider schon machen, indem ich auf einen Fleck am Rand verwiesen wurde, den ich während des gesamten Gottesdienstes nicht verlassen durfte. Das ist natürlich sehr schade, da ich von einer einzigen Position aus kaum brauchbare Aufnahmen machen konnte. Sollte derjenige, der euch traut, also etwas gegen Videografen haben, versucht einen Kompromiss mit ihm einzugehen. Klärt mit ihm ab, dass zum Beispiel während des Einzugs, des Eheversprechens und des Ringwechsels gefilmt werden darf und der Videograf ansonsten sitzen bleibt.

5. Wege für Foto- und Videografen einplanen


Was auf den ersten Blick etwas übertrieben wirkt, ist während der Trauung gar nicht so unwichtig. Explizit geht es hier um Trau-Locations, die im Platz beschränkt sind. Für Foto- und Videografen ist es sehr hilfreich, wenn links und rechts neben den Stuhlreihen noch ein kleiner Gang frei bleibt. Das erlaubt es uns, unauffällig aus verschiedensten Blickwinkeln zu filmen. Würde nur der Mittelgang zur Verfügung stehen, müsste vor den ersten Reihen, entlang gelaufen werden, wenn die Position gewechselt wird. Wenn es der Platz also zulässt, lasst lieber einen kleinen Gang links und rechts, oder auch nur auf einer Seite. Auch für eure Gäste wird es so einfacher, ihren Platz einzunehmen.

6. Authentisch sein!


Das ist der letzte und wichtigste Punkt dieser Liste: Seid einfach ihr selbst. Lacht, habt Spaß, seht euch tief in die Augen als wärt ihr ganz alleine unter euch. Wenn ihr euch für die Kamera oder eure Gäste verstellt, wird man das sehen. Euer Hochzeitsfilm soll kein Blockbuster nach Drehbuch werden, sondern ein echter Mitschnitt über den Beginn eurer Ehe. Wenn ihr diesen Punkt beachtet, wird euer Hochzeitsvideo der schönste Film, der jemals gedreht wurde! Eure Juliane von Freudentränen Films

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